Arbeitsteilung: Kritische Betrachtung

Wichtige Voraussetzung für einen solchen optimierten kooperativen Personalbeschaffungsprozess ist, dass das Unternehmen professionelle Personalerinnen und Personaler beschäftigt, deren Rolle als Experten der Personalbeschaffung im Unternehmen bekannt, akzeptiert und „von oben“ gestützt wird.

Und der Aufwand? Ist gar nicht so hoch und lohnt sich. Die Führungskraft wird zeitlich entlastet von Aufgaben, in denen sie ohnehin nicht professionell agieren kann. Die Aufgaben übernimmt ein professioneller Personalwirtschaftler. Reale Anforderungen zu ermitteln erfordert zwar nachvollziehbarer Weise mehr Zeit und Aufwand, als das weitverbreitete Artikulieren intuitiv-gewohnheitsbezogener Wünsche, wirkt sich aber massiv auf Leistungsfähigkeit, Motivation und schließlich Leistung und Zufriedenheit der Arbeitskräfte und schließlich der Arbeitseinheit insgesamt aus. Somit entlastet es Führungskraft und Personalabteilung auf Dauer. Insofern: Eine kleine Umorganisation und Investition mit großer Wirkung. Wenn man das Prinzip und den Sinn von Investitionen versteht. Sonst ist es natürlich teures Psychogetue, das der erfahrenen und ausgebufften Führungskraft ins Handwerk pfuscht. Man entscheide selbst …


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